BAFW | Maison Mason

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Patrick Mason ist ein bekanntes Gesicht in der Berliner Modeszene. Obwohl er sagt, diese sei nichts im Vergleich zu Paris, New York und London, und er in 5 Jahren in einer dieser Städte leben möchte, sind wir froh, dass er auf seinem Weg einen Zwischenstop in Berlin gemacht hat. Denn was wir bei der Alchemy Show der Berlin Alternative Fashion Week so bestaunen durften hat uns mehr als nur gefallen.

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Den Ausgangspunkt für seine erste Capsule-Collection lieferte ihm die traditionelle japanische Hose Hakame: „Ich versuche immer traditionelles Design mit etwas Urbanem und Modernen in Verbindung zu setzen.“ Die Kollektion fand sich dann irgendwo zwischen Ethno, Funktionsmode und Business-Looks wieder. Indigene Elemente wurden mit einer Leichtigkeit mit Nadelstreifen, funktionalen Schnallen und Gurten sowie sportlichem Schuhwerk kombiniert. Farblich nutzte er viel Königsblau und knalliges Orange. „Ich mag es mit Farben zu spielen. Berlin ist dark und rough genug. Peppt euer Leben auf! Tragt Farben!“ Abgerundet wurde diese Palette mit Beigetönen und Schwarz. Außerdem fand man auf einigen Teilen die großartigen Zeichnungen Patricks wieder. Als Material nutzte er weich fallende Stoffe mit natürlicher Oberfläche. Ein besonderes Augenmerk lag hier aber auf den Accessoires und dem Make-Up: Beides erinnerte an Krieger eines längst vergessenen Stammes – bei den Accessoires in Form von Muscheln, Holzperlen und Häkelarbeit, beim Make-Up in Form von symetrischen Flächen. Der perfekte Träger dieser Kollektion? Ein moderner Stammeskrieger der sich durch den urbanen Dschungel kämpft.

ENG: Patrick Mason is a familiar face in the Berlin fashion scene. Although he says it’s nothing in comparison to Paris, New York, and London – and he would like to live in one of these cities in 5 years – we are glad he has made a stop in Berlin. Especially since we were more than pleased with what we saw at the Alchemy show from Berlin Alternative Fashion Week.

Traditional Japanese Hakame trousers served as the starting point for his capsule collection: “I always try to combine traditional design with something urban and modern.” As such, the collection locates somewhere between ethnic fashion, functional fashion, and business looks. Indigenous elements were effortlessly combined with pinstripes, functional buckles and straps, and sport footwear. In terms of color he used royal blue and flashy orange. “I like to play with colors. Berlin is dark and rough enough. Spice up your life! Wear colors!” Beige and black round off the palate. Some of Patrick’s magnificent drawings can once again be found on some of the pieces. For his material he chose softly draping fabrics with natural surfaces. Particular attention was paid to the accessories – in the form of shells, wooden beads, and crochet – and symmetrical makeup, recalling a long-forgotten warrior tribe. The perfect person to wear this collection? A modern tribal warrior who fights through the urban jungle.

Photos: Michael Wittig